Veranstaltung: | Landesparteitag S-H Dezember 2024 |
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Tagesordnungspunkt: | 4.4 Listenplatz 5 |
Antragsteller*in: | Julia Dorandt (KV Stormarn) |
Status: | Eingereicht |
Eingereicht: | 02.12.2024, 23:57 |
B7: Julia Dorandt
Selbstvorstellung
Hallo, ich bin Julia!
ich bin 46 Jahre alt und wohne in Bargteheide in einer bunten Patchworkfamilie mit Hund und Pony.
Aufgewachsen im ländlichen nördlichen Niedersachsen und Ostwestfalen, habe ich mich recht früh - damals noch bei den Jusos - engagiert, bis ich nach dem Abitur nach Hamburg "in die große Stadt" zog, um dort meine Ausbildung zu beginnen.
Ich bin gelernte Köchin und diplomierte Juristin mit dem Schwerpunkt Arbeits- und Wirtschaftsrecht; nach meiner "Reise" durch Gastronomie, Einzelhandel und Projektmanagement, bin ich nun seit zehn Jahren als Beraterin, Coachin und Mediatorin tätig und begleite Organisationen, Teams und Individuen in Ihrer Entwicklung und Veränderung.
Nicht zuletzt auch durch meine Ausbildung und Gesellenzeit habe ich mich intensiv mit der Produktion und dem nachhaltigen Anbau guter Lebensmittel befasst und dies in Kursen und Workshops weitergegeben und in Abstimmung mit dem "World Future Council" über die Hintergründe des "europäischen Saatgutkatalogs" und der Rolle von Monsanto(heute: Bayer-Monsanto) und der damaligen "Grünen Revolution" in Entwicklungsländern aufgeklärt.
Beginnend mit der Corona-Pandemie habe ich mich in den sozialen Medien dafür eingesetzt, Verschwörungsmythen und sogenannte "schwarze Rhetorik" aufzuzeigen und zu entlarven, habe politische Diskussionsforen organisiert und moderiert und mich unter anderem auch für das bedingungslose Grundeinkommen eingesetzt.
In meiner Eigenschaft als (agile) Coachin und Trainerin habe ich pro bono Organisationen und Aktivisti unterstützt und begleitet. Ich glaube fest an den Grundsatz: Jede*r gibt was er*sie kann und worin er*sie stark ist. Und ich habe gelernt, dass wenn ich die Sorgen und Nöte jeder*s Einzelnen anhöre und respektiere, jede Haltung einen Sinn ergibt. Wir können Menschen nur überzeugen, wenn wir ihnen vorher auch zugehört haben.
Die letzten Jahre habe ich also vor allem aktivistisch gearbeitet.
Die Correctiv-Recherche zum Treffen in Potsdam hat mich dann dazu bewogen, wieder eine Partei zu unterstützen und ich bin Bündnis90/Die Grünen beigetreten. Die Wahlergebnisse in den USA und die besorgniserregenden Parallelen, die sich in der deutschen Gesellschaft dazu zeigen, haben in mir den Entschluss bewirkt, mich voll einzubringen und unsere Demokratie wirklich wehrhaft zu machen und zu stärken.
Ich bin davon überzeugt, dass der Kern einer werteorientierten Gesellschaft, die sich umeinander und ihre Umwelt wirklich kümmert, die soziale Gerechtigkeit ist, an der alle, ungeachtet ihrer geografischen oder sozialen Herkunft, sexueller Identität oder Alter wahrhaftig teilhaben. Dazu gehört eine gerechte Entlohnung von Erwerbstätigkeit genau so, wie ein menschenwürdiges Leben im Bürgergeldbezug, bezahlbarer Wohnraum und die Anerkennung von Care-Arbeit. Dazu gehört auch, dass jede*r gibt, was er*sie kann: die Starken mehr, die, die nicht stark sein können, weniger. Wir brauchen ein System, dass den Superreichen wieder ermöglicht, sich wirklich und wahrhaftig an der Gesellschaft zu beteiligen und eine Reformierung der Schuldenbremse, um den ungeheuren Investitionsstau in unsere Infrastruktur, in Bildung, umweltverträgliche Fortbewegung, eine nachhaltige Landwirtschaft, eine menschenwürdige Grundsicherung endlich angehen zu können.
Die Welt um uns herum wird immer komplexer und damit das Angebot derer, die auf komplexe Fragen durch falsche Narrative und bewusste Misinformation vermeintlich einfache Antworten anbieten, immer verlockender. Die wirksame Reaktion hierauf ist nicht der erhobene Zeigefinger - es ist Stabilität im Handeln und das fortwährende Angebot des Dialogs.
Mir haben die Grünen immer wieder gezeigt, dass so sehr auch wir starke Unterschiede in unseren Ansichten und Meinungen haben können - unsere Werte bleiben und einen uns. Das erzeugt Stabilität und Vielfalt - und macht unsere Welt schöner.
Ich kenne lange, harte Schichtarbeit für sehr wenig Geld genau so wie die strategische Arbeit in der Unternehmensleitung; ich habe junge Führungskräfte in der Produktion der Automobilbranche ebenso begleitet wie DAX-Vorstände.
Mit dem Land Schleswig-Holstein verbindet mich, nicht nur aber vor allem: der weite Horizont. Den möchte ich mit Euch gemeinsam bis nach Berlin tragen!
Mein bunter Lebenslauf in Kürze:
- 1998 Abitur in OWL
- 1999 bis 2003 Ausbildung zur/ Gellenzeit als Köchin, Hamburg
- 2003 - 2009 Studium Sozialökonomie, Schwerpunkt Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg, Abschluss dipl.jur. Wirtschafts- und Arbeitsrecht
- Projektmanagement und Geschäftsführungspositionen in Gastronomie und Einzelhandel
- ab 2015 Coachin, Trainerin, Organisationsentwicklerin
- Zusatzausbildungen: Coachin, agile Coachin, digital Business Models(Columbia Business School)
Bewerbung in einfacher oder leichter Sprache
Hallo, ich bin Julia! Ich bin 46 Jahre alt und wohne in Bargteheide in einer bunten Familie mit einem Hund und einem Pony.
Ich bin in Niedersachsen und Ostwestfalen aufgewachsen. Früh habe ich mich bei den Jusos engagiert. Nach dem Abitur bin ich nach Hamburg gezogen, um eine Ausbildung zu machen.
Ich habe als Köchin gelernt und später studiert. Jetzt arbeite ich seit zehn Jahren als Beraterin und Trainerin. Ich helfe Menschen und Gruppen, sich weiterzuentwickeln.
Ich beschäftige mich auch mit guter und nachhaltiger Lebensmittelproduktion. Ich habe Kurse gegeben und über wichtige Themen wie Saatgut und Landwirtschaft informiert.
Seit der Corona-Pandemie setze ich mich in sozialen Medien gegen Verschwörungsmythen ein und habe Debatten organisiert.
Als Coach habe ich Organisationen und Aktivisten kostenlos unterstützt. Ich glaube, jeder kann mit seinen Fähigkeiten helfen. Es ist wichtig, einander zuzuhören.
In den letzten Jahren war ich aktivistisch tätig. Die Recherche von Correctiv hat mich dazu gebracht, wieder in eine Partei einzutreten. Ich bin jetzt bei den Grünen, weil ich unsere Demokratie stärken möchte.
Ich glaube, dass soziale Gerechtigkeit wichtig ist. Alle Menschen sollten gleich behandelt werden, egal woher sie kommen. Dazu gehört auch, faire Löhne und ein gutes Leben für alle zu sichern.
Die Welt wird immer komplizierter. Falsche Informationen sind verlockend, aber wir sollten stabil bleiben und im Dialog bleiben.
Die Grünen haben mir gezeigt, dass wir trotz Unterschieden in Meinungen gemeinsame Werte haben. Das schafft Stabilität und Vielfalt.
Ich kenne harte Arbeit für wenig Geld und habe auch in Führungspositionen gearbeitet. Ich habe junge Führungskräfte und große Chefs begleitet.
Mit Schleswig-Holstein verbinde ich den weiten Horizont. Den möchte ich mit euch bis nach Berlin bringen!
Mein Lebenslauf in Kürze:
- 1998 Abitur
- 1999 bis 2003 Ausbildung zur Köchin in Hamburg
- 2003 bis 2009 Studium in Hamburg
- Projektmanagement in Gastronomie und Einzelhandel
- seit 2015 Coach und Trainerin
- Zusatzausbildungen: Coach, agile Coach, digitale Geschäftsmodelle (Columbia Business School)
- Alter:
- 46
- Geburtsort:
- Oldenburg(i.Oldb.)