Veranstaltung: | Landesparteitag S-H Dezember 2024 |
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Tagesordnungspunkt: | 4.7 Listenplatz 8 |
Antragsteller*in: | Klaus-Christian Kalkhoff (KV Rendsburg-Eckernförde) |
Status: | Eingereicht |
Eingereicht: | 05.12.2024, 23:49 |
B23: Klaus-Christian Kalkhoff
Selbstvorstellung
Liebe Freund*innen,
seit dem 24.02.2022 tobt in Europa ein offener und blutiger Krieg, den Russland gegen die Ukraine entfacht hat. Aber dieser Krieg begann schon viel früher und er richtet sich gegen die Unabhängigkeit und Kultur der Völker sowie die liberalen Demokratien, auch unserer in Deutschland.
Bereits mit dem Auseinanderbrechen der Sowjetunion 1991 begann die Russische Förderation - ein Konglomerat aus vormals eroberten Gebieten und unterworfenen Ethnien unter Führung des Kremls in Moskau - gegen die Unabhängigkeitsbestrebungen der vorherigen Sowjetrepubliken zu intregieren. Der Krieg gegen Tschetschenien ab 1994 wurde der blutige Auftakt eine Reihe von Kriegen und Gebietsbesatzungen. Es folgten Teile Georgiens, Moldaus und im Jahr 2014 dann die Ukrainische Halbinsel Krim, die Ukrainische Oblast Luhansk sowie Teile der Ukrainischen Oblast Donetsk.
Ebenfalls 1994 machte sich die Ukraine mit einem Referendum zur Unabhängigkeit auf den Weg in die Westbindung, zum Entsetzen der Russischen Führung, die auf einen Anschluss an Russland gehofft hatte.
Die Ukraine trat ihre Atomwaffen im Tausch gegen Sicherheitsgarantien an Russland ab. Bereits 2004 und 2014 kam es aber zu den Maidan-Demonstration gegen die Installation einer russischen Marionetten-Regierung, die blutig niedergeschossen wurden, aber letztendlich erfolgreich waren.
Europa und insbesondere Deutschland, schauten zu und genossen den Zugang zu günstigen fossilen Rohstoffen aus Russland. "Wandel durch Handel" blieb auch nach dem Ende der Sowjetunion zentrales Instrument der deutschen Aussenpolitik. Seinen fatalen Gipfel fand dieser Ansatz im Verkauf der deutschen Gasspeicher an die russische Gazprom und dem Bau der Pipelines Northstream 1 und 2. Heute wissen wir, dass diese Pipelines die Durchleitung von russischem Gas durch die Ukraine obsolet machen sollten und dass Russland die deutschen Gasspeicher in Vorbereitung seines Angriffskriegs leer laufen lies.
Nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine am 24.02.2022 und der zunächst zaghaften Unterstützung der Ukraine durch Deutschland, beendete Russland im August 2023 einseitig die Gasliefungen durch Northstream 1 an Deutschland und forderte unser Land auf, die Ukraine fallen zu lassen, um wieder an Gas zu kommen. Durch die Sprengung der Pipelines wurden Fakten geschaffen, um diese Option unmöglich zu machen. Und nur der Arbeit unseres Bundeswirtschaftsministers ist es zu verdanken, dass uns die über jahrzehnte politisch gewollte Abhängigkeit der deutschen Haushalte und Industrie von russischem Gas nicht mit Anlauf in eine Katastrophe geführt haben.
Aber die Ukraine kämpft seit dem 24.02.2022 um ihr Überleben. Und sie musste seitdem viele Enttäuschungen hinnehmen, weil sich ihre Allierten mehr um Putins sogenannte rote Linien sorgen, als den Untergang des größten demokratischen Staates in Europa.
Ich habe in den vergangen fast 3 Jahren viele Freundschaften in die Ukraine aufgebaut. Angefangen hat es mit Geflüchteten, die bei uns Zuflucht gefunden haben, bis die Sehnsucht nach ihrem Zuhause für sie zu stark wurde. Ich habe Soldat*innen kennengelernt, die jeden Tag und Nacht ihr Leben risikieren um den russischen Vormarsch zu stoppen, dabei aber ihre Menschlichkeit und ihren Humor im Herzen tragen. Ich arbeite und unterstütze Freiwillige in Deutschland und der Ukraine bei ihrer unglaublich wichtigen Arbeit.
In der vergangenen Woche bin ich selbst das erste Mal in die Ukraine gereist, um die Menschen die mir so wichtig geworden sind, wieder zu sehen oder auch zum ersten Mal persönlich zu treffen.
Ich erfuhr am eigene Leib, wie es sich anfühlt, wenn die Alarmsirenen aufheulen, das Handy wild vibriert und ich immer wieder die Entscheidung treffen muss, ob ich einen Schutzraum suche oder einfach weitermache wie zuvor, weil ich mich gerade sicher genug fühle.
Und jeder Knall bringt die Frage mit sich, ob es sich um einen Erfolg der Flugabwehr gehandelt hat oder vielleicht ein Wohnhaus, Krankenhaus oder Heizkraftwerk zerstört wurde.
Die Menschen in der Ukraine haben ihr Leben dem Krieg angepasst. Sie gehen ihrer Arbeit nach, erziehen ihre Kinder, pflegen ihre Eltern und treffen ihre Freunde. Sie musizieren, malen, machen Sport, Lachen und Feiern. Und sie leben mit der Tatsache, dass sie eine größer werdende Zahl von Angehörigen und Freunden nie wieder sehen werden, weil sie an der Front gefallen sind oder bei einem russischen Raketen- oder Drohnenangriff getötet wurden.
Die Menschen in der Ukraine haben über viele Jahre in weiten Teilen das Vertrauen in den Staat verloren, weil sie sehen, dass ihre Steuern und Abgaben in den Händen weniger landen statt bei den Verteidiger*innen und die politischen und administrativen Ämter in weiten Teilen einer wirtschaftlichen Elite vorbehalten sind.
Sie haben die Verteidigung ihres Landes selbst in die Hand genommen und sammeln und spenden jeden Monat Milliarden, um ihren Verteidiger*innen an der Front das Überleben zu ermöglichen. Sie sehen in einem EU-Beitritt vor allem eine Machtbeschränkung der eigenen Regierung und mehr Transparenz. Sie beneiden uns für unsere parlamentarische Demokratie in Deutschland und unser unabhängiges Rechtssystem.
Viele dieser realen Probleme wurden und werden von der russischen Propaganda ausgeschlachtet und die Unterstützung der Ukraine mit der Unterstützung und Aufrechterhaltung der aktuellen ukrainischen Regierung gleichgesetzt. Aber es ist das Ukrainische Volk, dem zu allererst unsere Verantwortung gilt. Historisch wie jetzt.
Die Menschen in der Ukraine leiden jeden Tag. Aber sie machen weiter.
Da ist der Bauer, der sein Land an die Armee abgeben musste, weil dort Befestigungsanlagen für die nur noch 15 km entfernte Front errichtet werden müssen. Die Spielegrafikerin, die ihren Job gekündigt hat, weil sie in den Burnout gerutscht ist. Der Vater bei der Sportveranstaltung, der auf die Frage nach seinem Beruf entgegnet, er sei Bauingenieur und mir Fotos von zerstörten Häusern zeigt, deren Statik er vor eingen Tagen nach einem Raketeneinschlag geprüft hat. Die Freiwillige, die nach dem abgeschlossenen Hochschulstudium 6 Tage in der Woche unentgeltlich Tarnnetze knüpft und nach Arbeitsschluss im Internet um Spenden wirbt. Der Soldat, der nach zermürbenden Auseinandersetzungen mit den Behörden sein Neugebores sehen darf, dann aber feststellt, dass seine Kopfschmerzen von Hämatomen im Hirn stammen und die kurze Urlaubszeit vor allem im Krankenhaus verbringt. Der Freund, der mich über das Grabfeld des örtlichen Soldatenfriedhofs führt und mir ganz beiläufig die Gräber von Freund*innen zeigt, eines erst 3 Wochen alt. Das Kind, das beim Geräusch einer überfliegenden Rakete zittert und dann dringend pullern muss.
Diese wenigen Schiksale, die mich persönlich begleiten, finden sich hundertausendfach, vielleicht millionenfach immer wieder. Die Menschen in der Ukraine wollen nur eines, einen gerechten Frieden! Ihnen gilt unsere Verantwortung.
Mit meiner Kandidatur für den Bundestag möchte ich meine Expertise und Stimme nutzen, um diese Realität in unserer Gesellschaft sichtbar zu machen und im Bewusstsein zu halten, solange das nötig ist.
Ich möchte den Wahlkampf nutzen, um die Folgen des russischen Imperialismus auf unsere Gesellschaft sichtbarer zu machen. Zwar möchte ich die Menschen nicht in Angst versetzen, ihnen aber in der Offenheit, die sie verdienen, aufzeigen, dass uns in Deutschland ein ähnliches Schicksal wie der Ukraine droht, wenn wir nicht gemeinsam mit unseren Verbündeten und der Ukraine Russland so aufhalten, dass keine Gefahr mehr vom russischen Imperialismus ausgeht.
Gerade unsere Lage an der Ostsee macht uns zum Aufmarschgebiet russischer Truppen. Unsere Marineinfrastruktur, Flugplätze, LNG-Terminals werden mit hoher Wahrscheinlichkeit die ersten Ziele russischer Angriffe sein. Der Versuch, Deutschland in fünf Jahren verteidigungsfähig zu machen, ist zum Scheitern verurteilt. Es wird niemals einfacher sein, den russischen Imperialismus zu stoppen als jetzt!
Ich möchte die Spaltung unserer Gellschaft überwinden und die rechtsextreme AfD und den bolschwikischen BSW in die Bedeutungslosigkeit führen, indem die russische Einflussnahme auf unsere (sozialen) Medien beendet wird und wir uns wieder auf unsere Gemeinsamkeiten besinnen und unsere Unterschiede bejaen.
Ich möchte den Klimawandel verlangsamen, indem die von Russland ausgehenden Kriegshandlungen mit einem CO2-Ausstoß vergleichbar mit mehreren Ländern beendet werden.
Ich möchte die Artenvielfalt erhalten, indem Lebensräume und Biotope in den weiten Flächen der Ukraine wieder Orte des Lebens werden, nicht Orte der Vernichtung und des Todes.
Ich möchte unseren Bundeshaushalt schonen, indem wir nicht das 20 bis 30fache der heutigen Ukrainehilfe aufwenden müssen, um die Folgen einer ukrainischen Niederlage zu finanzieren, wie das Institut für Weltwirtschaft in Kiel ausgerechnet hat.
Ich möchte verhindern, dass die Bundeswehr auch gegen die ukrainische Armee kämpfen muss, so wie heute die Ukraine gegen die tschetschenische Armee.
Ich möchte, dass die Kinder irgendwann wieder ohne die Angst einschlafen, nicht mehr aufzuwachen.
Ich möchte ohne Pass und ohne Angst in die Ukraine reisen können, so wie ich das seit meiner Jugend überall sonst in Europa tun kann.
Ich möchte mich wieder den strukturellen Problem in unserem Land widmen, weil wir nicht mehr permanent im Krisenmodus agieren müssen.
Für den Fall eines Einzugs in den Bundestag möchte ich daher meine Stimme und Arbeit dem Sieg der Ukraine und der nachhaltigen Sicherung des Friedens in Europa widmen.
Nach dem Sieg der Ukraine werden sich zahlreiche neue Felder der Zusammenarbeit und des Austauschs zwischen unseren Ländern ergeben.
Deutschland kann und wird den Wiederaufbau in der Ukraine unterstützen. Die Zukunft der Energieversorgung der Ukraine liegt in erneuerbaren Energien, die mit der Expertise aus Deutschland gewonnen werden kann.
Die Ukrainischen Erfahrungen mit Digitalisierung und resilienter (digitaler) Infrastruktur kann uns helfen, unsere eigenen Herausforderungen in diesen Bereichen zu bewältigen.
Das Ukrainische Nachtzugnetz kann bis nach Deutschland ausgeweitet werden, um schnelles und klimafreundliches Reisen zu ermöglichen.
Und neben dieser Mammutaufgabe, die definitiv länger als eine Legislatur dauern wird, möchte ich mit meiner Erfahrung als Kommunalpoliker (Mitglied des Kreistags Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holsteinischer Landkreistag) bei allen Gesetzgebungsverfahren die kommunalen Belange (z.B. Konexität) und die Förderung der ländlichen Räume mitdenken.
Ich möchte mich für eine angemessene Besteuerung, u.a. von leistungslosem Einkommen, sowie einer Reform der Schuldenbremse einsetzen.
Ich mache euch dieses Angebot in dem Bewusstsein, dass meine Kandidatur nicht den klassischen Erwartungen entspricht, aber in der Hoffnung, dass ihr genau dies als nötig in dieser Zeit anseht.
Und ich möchte euch – unabhängig von eurer Stimme - von Herzen bitten zu überlegen, auf welche Weise ihr die Ukraine unterstützen möchtet. Ideen gibt es genug, kommt gern auf mich zu.
Vielen Dank.
Persönliche Angaben
Name: Kalkhoff
Vorname: Klaus-Christian
Geburtsdatum: 08.12.1982 (41)
Geburtsort: Merseburg
Wohnort: Strande, ab Februar Rendsburg
Beruf: Softwareentwickler, Informationssicherheitsbeauftragter
Familienstatus: Getrennt im Nestmodell lebend, 3 Kinder (13, 11, 8 Jahre)
Email-Adresse: ego@softmetz.de
Instagram: @christian_gruene
Parteiämter und -mandate
Mitglied des Kreistags Rendsburg-Eckernförde seit Mai 2023, davor Bürgerliches Mitglied
Ausschuss für Schule, Sport, Kultur und Bildung (vorher BM)
Regionalentwicklungsausschuss (vorher BM)
Umwelt- und Bauausschuss (stellv.)
Hauptausschuss (stellv.)
Unterausschuss Feuerwehr und Katastrophenschutz
Entsandt als Vertreter des Kreises Rendsburg-Eckernförde im Schleswig-Holsteinischen Landkreistag (SH-LKT)
Innen- und Rechtsausschuss
Aussschuss für Wirtschaft und Verkehr
Zuvor Mitglied des Vorstands, zuletzt Sprecher des OV Küste Dänischer Wohld
Delegierter des KV Rendsburg-Eckernförde zum Landesparteitag Schleswig-Holstein
Ersatzdelegierter des KV Rendsburg-Eckernförde zur Bundesdelegiertenkonferenz
Ehrenämter
Mitglied der Feuerwehr Strande (Truppmann 1+2, BOS-Funk, Ersthelfer Schwerpunkt Feuerwehr)
Serien-Klassenelternsprecher
Delegierter der GS Strande in den Kreiselternbeirat Rendsburg-Eckernförde
Delegierter des Kreiselternbeirats Rendsburg-Eckernförde in den Landeselternbeirat Schleswig-Holstein
Mitglied des deutschen Länderteams der Free Software Foundation Europe (FSFE)
Mitgliedschaften in Organisationen
Solidarität mit Tscherniwzi (Ukrainehilfe)
Freundeskreis des Jüdischen Museums Rendsburg
Netzbegrünung
Supporter der Free Software Foundation Europe (FSFE)
NABU
ADFC
Cultural Commons Collecting Society (C3S)
Bewerbung in einfacher oder leichter Sprache
Liebe Freundinnen und Freunde,
Am 24. Februar 2022 begann ein Krieg in Europa. Russland griff die Ukraine an. Der Krieg ist sehr hart und blutig.
Aber dieser Krieg hat schon früher angefangen. Russland will die Unabhängigkeit anderer Länder und die Demokratie in Europa zerstören.
Schon 1991, als die Sowjetunion zerbrach, kämpfte Russland gegen die Unabhängigkeit anderer Länder. Russland wollte die alten Gebiete und Völker kontrollieren. Der Krieg gegen Tschetschenien ab 1994 war der Anfang vieler Kriege. Russland besetzte Teile von Georgien, Moldawien und 2014 Teile der Ukraine: die Krim, Luhansk und Donezk.
Die Ukraine wollte 1994 unabhängig werden und sich dem Westen anschließen. Russland war darüber wütend. Die Ukraine gab ihre Atomwaffen im Tausch gegen Sicherheitsgarantien an Russland ab. Aber 2004 und 2014 kämpften die Menschen in der Ukraine gegen eine pro-russische Regierung. Diese Kämpfe waren blutig, aber erfolgreich.
Europa und besonders Deutschland schauten zu und nutzten das günstige Gas aus Russland. „Wandel durch Handel“ war das Motto der deutschen Außenpolitik. Deutschland verkaufte seine Gasspeicher an die russische Gazprom und baute die Pipelines Nordstream 1 und 2. Diese Pipelines sollten das russische Gas durch die Ukraine ersetzen. Russland ließ die deutschen Gasspeicher leer laufen, um sich auf den Krieg vorzubereiten.
Nach dem Angriff auf die Ukraine am 24. Februar 2022 unterstützte Deutschland die Ukraine nur zögerlich. Im August 2023 stoppte Russland die Gaslieferungen durch Nordstream 1 und forderte Deutschland auf, die Ukraine im Stich zu lassen. Jemand sprengte die Pipelines, um dies unmöglich zu machen. Dank des Wirtschaftsministers konnte Deutschland die Abhängigkeit von russischem Gas vermeiden.
Die Ukraine kämpft seit dem 24. Februar 2022 ums Überleben. Ihre Verbündeten sorgen sich mehr um Putins rote Linien als um die Ukraine.
Ich habe in den letzten drei Jahren viele Freundschaften in der Ukraine aufgebaut. Ich habe Flüchtlinge getroffen, die bei uns Schutz fanden, und Soldaten, die ihr Leben riskieren, um die russische Armee zu stoppen. Ich arbeite mit Freiwilligen in Deutschland und der Ukraine zusammen.
Letzte Woche reiste ich zum ersten Mal in die Ukraine, um diese Menschen zu sehen. Ich erlebte, wie es ist, wenn Sirenen heulen und ich entscheiden muss, ob ich Schutz suche oder weitermache. Jeder Knall kann bedeuten, dass ein Wohnhaus oder Krankenhaus getroffen wurde.
Die Menschen in der Ukraine haben ihr Leben an den Krieg angepasst. Sie arbeiten, erziehen ihre Kinder, pflegen ihre Eltern und treffen ihre Freunde. Sie musizieren, malen, treiben Sport und lachen. Aber sie verlieren auch viele Freunde und Verwandte im Krieg.
Die Menschen in der Ukraine haben oft das Vertrauen in den Staat verloren, weil ihre Steuern in den Taschen von wenigen landen. Sie verteidigen ihr Land selbst und sammeln Spenden für die Soldaten an der Front. Sie wollen in die EU, weil sie mehr Transparenz und Einschränkungen für ihre Regierung wollen. Sie bewundern unsere Demokratie in Deutschland.
Viele dieser Probleme werden von der russischen Propaganda ausgenutzt. Aber unsere Verantwortung gilt dem ukrainischen Volk.
Die Menschen in der Ukraine leiden jeden Tag, aber sie machen weiter.
Ich kandidiere für den Bundestag, um diese Realität sichtbar zu machen und dafür zu kämpfen, dass die Ukraine gewinnt und Frieden in Europa gesichert wird.
Nach dem Sieg der Ukraine wird es viele neue Möglichkeiten für Zusammenarbeit und Austausch zwischen unseren Ländern geben. Deutschland kann und wird der Ukraine beim Wiederaufbau helfen. Die Zukunft der Energieversorgung der Ukraine liegt in erneuerbaren Energien, die mit deutschem Wissen gewonnen werden können.
Die Ukraine hat viel Erfahrung mit Digitalisierung und stabiler digitaler Infrastruktur. Diese Erfahrungen können uns helfen, unsere eigenen Probleme in diesen Bereichen zu lösen.
Das ukrainische Nachtzugnetz kann bis nach Deutschland erweitert werden, um schnelles und umweltfreundliches Reisen zu ermöglichen.
Diese große Aufgabe wird länger als eine Legislaturperiode dauern. Mit meiner Erfahrung als Kommunalpolitiker (Mitglied des Kreistags Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holsteinischer Landkreistag) möchte ich bei allen Gesetzgebungsverfahren die Interessen der Kommunen und die Förderung der ländlichen Räume berücksichtigen.
Ich möchte mich für eine faire Besteuerung, auch von leistungslosem Einkommen, und eine Reform der Schuldenbremse einsetzen.
Ich weiß, dass meine Kandidatur nicht den klassischen Erwartungen entspricht. Aber ich hoffe, dass ihr dies in dieser Zeit als notwendig anseht.
Ich bitte euch von Herzen, unabhängig von eurer Stimme, zu überlegen, wie ihr die Ukraine unterstützen könnt. Es gibt viele Ideen. Kommt gerne auf mich zu.
Vielen Dank.
(Erstellt mit Bing Copilot AI)
Persönliche Angaben
Name: Kalkhoff
Vorname: Klaus-Christian
Geburtsdatum: 08.12.1982 (41)
Geburtsort: Merseburg
Wohnort: Strande, ab Februar Rendsburg
Beruf: Softwareentwickler, Informationssicherheitsbeauftragter
Familienstatus: Getrennt im Nestmodell lebend, 3 Kinder (13, 11, 8 Jahre)
Email-Adresse: ego@softmetz.de
Instagram: @christian_gruene
Parteiämter und -mandate
Mitglied des Kreistags Rendsburg-Eckernförde seit Mai 2023, davor Bürgerliches Mitglied
Ausschuss für Schule, Sport, Kultur und Bildung (vorher BM)
Regionalentwicklungsausschuss (vorher BM)
Umwelt- und Bauausschuss (stellv.)
Hauptausschuss (stellv.)
Unterausschuss Feuerwehr und Katastrophenschutz
Entsandt als Vertreter des Kreises Rendsburg-Eckernförde im Schleswig-Holsteinischen Landkreistag (SH-LKT)
Innen- und Rechtsausschuss
Aussschuss für Wirtschaft und Verkehr
Zuvor Mitglied des Vorstands, zuletzt Sprecher des OV Küste Dänischer Wohld
Delegierter des KV Rendsburg-Eckernförde zum Landesparteitag Schleswig-Holstein
Ersatzdelegierter des KV Rendsburg-Eckernförde zur Bundesdelegiertenkonferenz
Ehrenämter
Mitglied der Feuerwehr Strande (Truppmann 1+2, BOS-Funk, Ersthelfer Schwerpunkt Feuerwehr)
Serien-Klassenelternsprecher
Delegierter der GS Strande in den Kreiselternbeirat Rendsburg-Eckernförde
Delegierter des Kreiselternbeirats Rendsburg-Eckernförde in den Landeselternbeirat Schleswig-Holstein
Mitglied des deutschen Länderteams der Free Software Foundation Europe (FSFE)
Mitgliedschaften in Organisationen
Solidarität mit Tscherniwzi (Ukrainehilfe)
Freundeskreis des Jüdischen Museums Rendsburg
Netzbegrünung
Supporter der Free Software Foundation Europe (FSFE)
NABU
ADFC
Cultural Commons Collecting Society (C3S)
- Alter:
- 41
- Geburtsort:
- Merseburg