Veranstaltung: | Landesparteitag S-H Dezember 2024 |
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Tagesordnungspunkt: | 4.7 Listenplatz 8 |
Antragsteller*in: | Lukas Unger (KV Pinneberg) |
Status: | Eingereicht |
Eingereicht: | 06.12.2024, 00:19 |
B24: Lukas Unger
Selbstvorstellung
Liebe Freund:innen,
Wir leben in herausfordernden Zeiten – wir müssen auf viele Fragen neue Antworten finden, immer komplexer werdende Probleme angehen und die Krisen unserer Zeit lösen. Das erfordert Veränderungen – in unserem alltäglichen Leben, in unserem Handeln und in unserem Lebensstil. Veränderung sorgt oft für Unsicherheit, und diese spüren aktuell viele Menschen in unserer Gesellschaft. Sie haben Sorgen und fürchten die Auswirkungen neuer Ideen und Reformen. Aber genau diesen Wandel brauchen wir, um fit für die Zukunft zu sein, unsere Lebensgrundlagen zu schützen, die Wirtschaft anzukurbeln und die Lebensgrundlagen für kommende Generationen zu erhalten.
Das vorzeitige Ende der Ampel-Koalition zeigt, dass es in der aktuellen politischen Landschaft vielen an langfristiger Vision und Einigkeit fehlt. Wir haben erlebt, wie ambitionierte Klimaschutzpläne und soziale Reformen immer wieder verwässert oder blockiert wurden. Dabei gilt es jetzt klar und entschlossen zu handeln: Wir brauchen eine Politik, die über kurzfristige Kompromisse hinausgeht und den Mut hat, echte Veränderung anzustoßen. Eine Politik, die die Interessen der Menschen in unserem Land klar vor parteitaktische Spielchen setzt. Und das schaffen wir nur mit uns Grünen.
Besonders junge Menschen müssen wir diese Lust auf Veränderung wiedergeben. Während wir vor wenigen Jahren noch stark überzeugten, merken wir nun, dass dies kein Selbstgänger ist. Bildung, Verkehr, Wohnen, Rente – all das sind Themen, die junge Menschen intensiv bewegen. Doch in den Diskussionen zu den Themen unserer Zeit fühlen sich immer mehr junge Menschen nicht mitgedacht.
Das führt zu Zukunftssorgen, verlorenem Vertrauen und zum Wunsch der stärkeren politischen Repräsentation ihrer Altersgruppe. Für mich ist klar, eine gute Politik ist jene, die alle Aspekte mitdenkt, Lösungen erklärt und durch die sich jede Generation gehört fühlt. Das können wir gemeinsam schaffen und ich möchte Teil der Lösung sein, um junge Menschen wieder von grüner Politik zu überzeugen.
Mobilität, die alle ans Ziel bringt.
Mobilität ist mehr als nur Fortbewegung – sie ist ein Grundbedürfnis, das unseren Alltag bestimmt. Ob Schüler:innen und Studierende, ältere Menschen oder all jene, die nicht auf ein Auto setzen wollen oder können. Bei der Nutzung von Bus, Bahn und Rad stößt man aber weiterhin auf echte Herausforderungen. Genau hier muss die Mobilitätswende ansetzen!
In den letzten Jahrzehnten wurde zu wenig in den öffentlichen Nahverkehr investiert. Überlastete Züge, verspätete Busse und eine marode Infrastruktur. Das muss sich ändern! Mit starken Investitionen in die Schiene müssen wir die Infrastrukturdefizite der Vergangenheit beheben, sowie durch finanzielle und personelle Perspektiven den Nahverkehr langfristig sichern und stärken. Denn nur so schaffen wir einen ÖPNV, der gut ausgebaut und verlässlich ist, der eine echte Alternative darstellt und allen Menschen – unabhängig von Alter oder Einkommen – eine faire Chance bietet, mobil zu sein – in der Stadt und auf dem Land.
Auch auf unseren Straßen muss sich etwas tun. Radfahrende verdienen sichere Wege, die vom Autoverkehr getrennt sind. Eltern sollten ihre Kinder ohne Sorge zur Schule schicken können. Deshalb müssen wir die rechtlichen Rahmenbedingungen weiter verändern, damit wir den Ausbau von Radwegen und sicheren Schulwegen ermöglichen und Gleichberechtigung im Straßenverkehr schaffen. Denn unsere Zielsetzung muss sein, dass die Vision Zero im Straßenverkehr Realität wird und unsere Innenstädte kein Lebensraum der Autos bleiben, sondern wieder zu einem Lebensort der Menschen werden.
Und für all jene, die auf ein Auto angewiesen sind, muss der Übergang zur E-Mobilität so attraktiv wie möglich sein. Mit einer besseren Ladeinfrastruktur und einer konsequenten CO2-Bepreisung muss die bereits stattfindende Antriebswende bestärkt werden. Zudem muss unsere Zielsetzung sein, innovative Technologien wie autonomes Fahren durch weitere wegweisende Pilotprojekte zu fördern.
Die Zukunft der Wirtschaft – wettbewerbsstark mit Nachhaltigkeit und Erneuerbaren.
Unsere Wirtschaft steht vor großen Herausforderungen: Fachkräftemangel, Bürokratie und gestiegene Energiepreise belasten unsere Unternehmen. Aber anstatt nur darüber zu reden, gehen wir Grüne diese Probleme aktiv an! In den letzten vier Jahren hat sich schon einiges bewegt, aber es braucht noch mehr. Wir Grünen müssen voranschreiten und die Rahmenbedingungen für die Zukunft unserer Wirtschaft schaffen.
Die Erneuerbaren Energien zeigen bereits heute ihr enormes Potenzial. Besonders hier im Land zwischen den Meeren sind wir echte Vorreiter. Wir setzen Maßstäbe für die Zukunft und machen deutlich: Eine nachhaltige Ausrichtung ist der Schlüssel zum Erfolg. Die Wirtschaft weiß das. Investitionen kommen in Zukunft nur, wenn wir uns als Deutschland konsequent nachhaltig aufstellen, denn die Transformation findet nicht nur bei uns statt – sie ist eine globale Entwicklung.
Die Politik muss jetzt die Weichen stellen. Wir brauchen Anreize für Investitionen, den Abbau bürokratischer Hürden und Unterstützung für kreative Köpfe. Mit klugen Ideen und Innovationen können wir wieder eine Vorreiterrolle einnehmen. Und nur so schaffen wir eine Wirtschaft, die fit für die Zukunft ist, Arbeitsplätze und Wohlstand sichert und dabei unsere planetaren Grenzen im Blick behält. Zum Erhalt unser Lebensgrundlagen kommen wir aber nicht um den natürlichen Klimaschutz herum. Der Schutz unserer Artenvielfalt und Biodiversität müssen wir wieder stärker in den Fokus nehmen und unsere Zielsetzungen klar einbringen, denn so stärken wir auch unsere Resilienz.
Für eine Politik, die alle Generationen mitdenkt.
Unsere Gesellschaft steht vor enormen Veränderungen, die alle Generationen betreffen. Was wir jetzt brauchen, ist eine Politik, die nicht nur die Herausforderungen von heute angeht, sondern auch die Weichen für das Morgen stellt – eine Politik, die Generationengerechtigkeit wirklich ernst nimmt und die Anliegen junger Menschen fest im Blick hat.
Schulen, als Mittelpunkt des Lebens junger Menschen, sind oft in einem maroden Zustand. Der dringend notwendige Aufbau von Medienkompetenz scheitert an fehlender Digitalisierung und unsere Kommunen werden es nicht schaffen, diese Probleme alleine zu lösen. Es braucht starke Investitionsprogramme aus dem Bund, um genau diese Probleme anzugehen.
Auch Studium und Ausbildung müssen wieder attraktiver werden. Junge Menschen sollten sich in dieser Lebensphase weiterentwickeln können, doch viel zu häufig wird dieser Abschnitt zur Schuldenfalle. Bürokratische Hürden bei Hilfen wie dem BAföG rauben Zeit und Energie, die besser in die Bildung investiert wären. Es bedarf einer umfangreichen Reform, die sich an der Lebensrealität junger Menschen orientiert.
Politik kann nur dann die Themen der jungen Generation wirklich verstehen und umsetzen, wenn sie selbst aktiv mitwirkt. Ich möchte diese wichtige Perspektive in den politischen Diskurs einbringen und ein Teil dazu beitragen, dass sich die junge Generation wieder repräsentierter fühlt. Gemeinsam können wir die Zukunft gestalten und sicherstellen, dass die Anliegen der Jugend gehört und ernst genommen werden.
Investitionen, die den Weg in die Zukunft ebnen.
Generationengerechtigkeit bedeutet, Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. Staatliche Investitionen sind der Schlüssel zu einem lebenswerten Miteinander und einer klaren Vision für morgen. Doch die harte Wahrheit ist: Durch die Politik der letzten 15 Jahren, getrimmt auf Schuldenminimierung, sind unsere Infrastrukturschulden massiv angewachsen. Die Folgen spüren wir alle – in unserem Alltag, in der Wirtschaft und vor allem im unzureichenden Einsatz für unser Klima. Das können wir uns nicht länger leisten!
Um die dringend nötigen Investitionen zu ermöglichen, müssen wir die finanzpolitischen Regeln ändern. Die Top-Ökonom:innen sind sich einig: Die derzeitige Schuldenbremse ist ein Blindflug. Es wird Zeit, dass die Politik auf die Wissenschaft hört und die richtigen Weichen stellt – für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Wir brauchen eine Reform der Schuldenbremse, die gezielte und nachhaltige Investitionen ermöglicht. Diese Investitionen sind notwendig, um wirtschaftliche und soziale Stabilität zu schaffen und unsere Klimaziele zu erreichen.
Doch wir dürfen nicht nur langfristig denken – die drängenden Probleme von heute verlangen nach sofortigem Handeln. Es braucht eine mutige Investitionspolitik und ein Sondervermögen Infrastruktur, um den Investitionsstau endlich aufzulösen, den Kommunen und Ländern Rückenwind zu geben und die Grundlage für eine starke Gesellschaft zu sichern. Jetzt ist die Zeit, mutige Entscheidungen zu treffen und die Zukunft zu gestalten!
Wer bin ich?
Ich bin Lukas Unger, 22 Jahre alt, geboren und aufgewachsen im Kreis Pinneberg. Mein Studium habe ich in Medien- und Sportmanagement absolviert und arbeite zurzeit in einer großen Sportmarketing-Agentur in Hamburg. Seit dem letzten Jahr bin ich Kreisvorsitzender im KV Pinneberg. Im Land engagiere ich mich unter anderem in der LAG Mobilität und Verkehr und Ersatzdelegierter der BAG MoVe. Kommunalpolitisch bin ich zudem auf Orts- und Kreisebene aktiv, kenne also die verschiedenen Perspektiven, als stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Regionalentwicklung und Verkehr im Kreis und Co-Fraktionsvorsitzender unserer Schenefelder Ratsfraktion. Wenn neben den politischen Aktivitäten noch Zeit bleibt, stehe ich gerne auf dem Tennisplatz, oder bin bei Ligaspielen oder Turnieren im Tennis als Schiedsrichter auf dem Stuhl oder stehe als Linienrichter auf dem Platz.
Gemeinsam für eine starke grüne Politik!
Als Votenträger der Grünen Jugend bin ich überzeugt, dass wir Seite an Seite in den Wahlkampf gehen müssen. Wir brauchen ein starkes Grünes Ergebnis, um mit Tempo die Transformation Richtung Zukunft weiter aufrecht zu erhalten. Dafür gehen wir gemeinsam auf die Straße und überzeugen die Menschen in unserem Land: Auf dem Markt und an der Haustür, in den Städten und im ländlichen Raum, im Gespräch mit jung und alt, bei Veranstaltungen und am Küchentisch. Lasst uns gemeinsam zeigen, wie wir mit Grüner Politik die Menschen nach vorn stellen, mit Klimaschutz unsere Wirtschaft stärken und Resilienz für die kommenden Generationen aufbauen. Genau das brauchen wir jetzt – lasst uns einen Wahlkampf fahren, der allen Generationen Mut gibt und wir jungen Menschen wieder klar aufzeigen, warum sie für ihre Zukunft Grün wählen.
Politik lebt zudem vom Austausch mit den Menschen, die die Herausforderungen vor Ort kennen und spüren, was Gesetze bewirken. In der kommunalpolitischen Arbeit erleben viele von uns hautnah, wie Gesetze tatsächlich wirken – und oft zeigt sich, dass Theorie und Praxis auseinanderliegen können. Diese Erfahrungen möchte ich mitnehmen, um den kommunalen Gedanken fest in der bundespolitischen Arbeit mitzudenken. So erreichen wir für die Menschen vor Ort echte Fortschritte und erzielen die beste Wirkung. Damit wir auf allen Ebenen eine starke grüne Politik machen – in unseren Kommunen und Kreisen, im Land und im Bund.
Als Vorsitzender eines Hamburger Randkreises möchte ich die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg einbringen. Wir brauchen auch für bundespolitische Projekte eine starke Zusammenarbeit – denn für Menschen in der Region verschwimmen die Landesgrenzen im alltäglichen Leben, beim Pendeln oder in der Freizeit.
Stark durch den Winterwahlkampf.
Diesen Winterwahlkampf stemmen wir nur gemeinsam. Gehen wir zusammen in einen kraftvollen, motivierenden und überzeugenden Wahlkampf. Suchen wir das Gespräch mit den Menschen vor Ort, überzeugen mit einem offenen Ohr und guten Ideen. Dies würde ich gerne als GJ-Votenträger und mit eurem Vertrauen auf Listenplatz 8 machen, um für ein starkes Grünes Ergebnis hier im echten Norden zu kämpfen. Ich würde mich sehr über eure Unterstützung und euer Vertrauen freuen.
Herzliche Grüße
Euer Lukas
Bewerbung in einfacher oder leichter Sprache
Liebe Freundinnen und Freunde,
wir stehen vor großen Aufgaben. Unsere Welt verändert sich, und wir müssen uns anpassen, um Herausforderungen wie Klimakrise, soziale Gerechtigkeit und eine zukunftsfähige Wirtschaft zu bewältigen. Veränderungen machen vielen Menschen Angst, aber sie sind notwendig, damit wir unsere Umwelt schützen und gute Lebensbedingungen für uns und kommende Generationen schaffen.
Die derzeitige politische Lage zeigt, wie schwierig es ist, langfristige Ziele durchzusetzen. Viele wichtige Ideen, besonders beim Klimaschutz, werden abgeschwächt oder blockiert. Wir Grüne wollen das ändern: Wir stehen für mutige Politik, die über den Tag hinausdenkt und den Menschen in den Mittelpunkt stellt.
Junge Menschen wieder erreichen
Junge Menschen fühlen sich oft nicht von der Politik gehört. Themen wie Bildung, Wohnen, Verkehr oder Rente betreffen sie stark, aber ihre Stimmen kommen zu kurz. Das führt zu Frust und Sorge um die Zukunft. Ich will das ändern, indem ich die Perspektive junger Menschen in die Politik einbringe. Nur wenn wir ihre Sorgen und Ideen ernst nehmen, können wir gemeinsam Lösungen finden und Vertrauen zurückgewinnen.
Eine gerechte Mobilität
Mobilität ist ein Grundbedürfnis. Doch zu oft stoßen Menschen, die Bus, Bahn oder Fahrrad nutzen, auf Probleme: verspätete Züge, schlechte Verbindungen, unsichere Radwege. Wir brauchen mehr Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr, bessere Fahrradwege und eine stärkere Förderung von Elektromobilität. Alle Menschen, egal ob in der Stadt oder auf dem Land, sollen gut und sicher unterwegs sein können.
Nachhaltige Wirtschaft für die Zukunft
Unsere Wirtschaft muss ökologischer werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Investitionen in erneuerbare Energien schaffen Arbeitsplätze und sorgen für eine stabile Zukunft. Doch dafür müssen wir bürokratische Hürden abbauen und Unternehmen unterstützen, die sich nachhaltig ausrichten. Auch der Schutz unserer Natur, etwa durch Artenvielfalt, ist ein wichtiger Teil einer starken Wirtschaft.
Generationengerechtigkeit durch Investitionen
Unsere Infrastruktur – Schulen, Verkehrsmittel, digitale Netze – ist in einem schlechten Zustand. Um sie zu verbessern, braucht es mutige Investitionen. Die Schuldenbremse darf uns dabei nicht im Weg stehen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fordern schon lange Reformen, damit wir unsere Zukunft sichern können. Wir müssen jetzt handeln, um allen Generationen ein gutes Leben zu ermöglichen.
Wer ich bin
Ich heiße Lukas Unger, bin 22 Jahre alt und engagiere mich seit Jahren in der Grünen Politik. Als Kreissprecher in Pinneberg, Mitglied in unseren Arbeitsgemeinschaften für Verkehr und kommunaler Politiker kenne ich die Herausforderungen vor Ort und auf Landesebene. Mein Ziel ist es, diese Erfahrungen in die bundespolitische Arbeit einzubringen und Brücken zwischen den Generationen zu bauen.
Gemeinsam stark im Wahlkampf
Grüne Politik gelingt nur zusammen. Wir müssen auf die Menschen zugehen, ihre Anliegen ernst nehmen und zeigen, dass wir Lösungen bieten. Ob jung oder alt, in der Stadt oder auf dem Land: Gemeinsam können wir überzeugen und ein starkes Grünes Ergebnis erzielen.
Ich danke euch für eure Unterstützung und freue mich auf den gemeinsamen Einsatz für ein starkes grünes Ergebnis!
Herzliche Grüße,
Euer Lukas
- Alter:
- 22
- Geburtsort:
- Schenefeld